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Warum entstand das Projekt "Schulen für Afrika"?
Das Projekt „Schulen für Afrika“ entstand zum Zwecke des Erwerbs von finanziellen und unterstützenden technischen Mitteln für den Aufbau und Betrieb einer Schule, Werkstätten und eines Kulturzentrums für die Holzbildhauer in Chikundi/Südosttansania. Es hat sich zum Ziel gesetzt, neue Arbeitsstellen zu schaffen, in einer Region, die zu den ärmsten in Tansania zählt. Es soll auch die junge Generation motiviert werden, dass sie diese Region auf der Suche nach Arbeitsstellen in anderen Städten nicht verläßt und weiterhin auch wesentliche Verbesserungen der schlechten Arbeitsbedingungen der ansässigen Holzbildhauer, die zu den besten Volkskünstlern in ganz Afrika zählen, erreicht werden.
Für diesen Zweck wurde der TCA, unserem tansanischen Partner, ein Grundstück in der Grösse von 10 Acker (4 Hektar) durch den Beschluss des Rates der Stammesältesten in Chikundi vom 28.10. 2005 zugeteilt.
Ein wesentlicher Gesichtspunkt hierin ist auch der ökologische Aspekt. Ein Bestandteil dieses Projektes ist sowohl eine Ebenholzplantage, in der lokalen Swahili-Sprache „mphingo“, als auch eine Plantage von anderen gefährdeten tropischen Harthölzern wie „mkuruti“, „mcheji“, „mtachi“ oder „mkunungu“, was in Tansania ein völlig unikates Projekt darstellt. In einer Situation, in der täglich die wertvollen Naturquellen zum Zwecke der Brennholzbeschaffung geplündert werden, betrachten wir unser Projekt als sehr zukunftsweisend. Für diesen Zweck wurde der TCA, unserem tansanischen Partner, ein weiteres Grundstück in der Grösse von 20 Acker (8 Hektar) durch den Beschluss des Rates der Stammesältesten in Chikundi vom 14.11. 2005 zugeteilt. Insgesamt stehen unserem Verein 30 Acker Land (12 Hektar) zur Verfügung.
Durch die oben genannten Fakten bin ich auch persönlich davon überzeugt, dass die Einzigartigkeit des Kulturerbes des Makonde-Stammes einen Eintrag in das UNESCO Buch des unikaten Nationalkuturerbes verdient. Unser Partner, die TCA, hat schon die zuständigen Behörden, das „National Arts Council of Tanzania“ angesprochen. Ich bin auch fest überzeugt, dass wir nach der erfolgreichen Vollendung des Chikundi-Projektes dort als Bonus auch ein Kunstmuseum des „geheimnisvollen“ Makonde-Volkes eröffnen.
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